01.03.2013

Whiteout

Auf diese leeren Seiten starren macht schon ziemlich hungrig. Hunger auf mehr. Konsumieren ist prinzipiell eine gute Technik um ungewollte Tätigkeiten auf die Auswechselbank zu schicken.
Das Antiquitäten-Kabinett um mich herum gewinnt deutlich an Staub.
Eine reiche Staubproduktion muss irgendwo in Gang gesetzt worden sein... wo kommen diese ganzen Flusen, Krümel, Reste von Insektenpanzern und Haare eigentlich her? Ich bin mir sicher, dass all diese Produkte irgendwo hier im Zimmer produziert werden. Hinter dem Schuhschrank vielleicht, ist eine kleine Fabrik die den Trödel im Akkord herstellt. Laufend läuft das Band, überschlagt sich nie und füllt das Zimmer kontinuierlich mit diesen Abfallprodukten. Aber vielleicht werden sie ja auch von irgendwem oder von irgendwas konsumiert.
Ja, konsumieren ist wirklich eine gute Technik um ungewollten Tätigkeiten in die Eier zu treten.

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Gathering Dust



3 Kommentare:

  1. Interessant, dass du das Wort "Tätigkeiten" gewählt hast.

    Was die kleine Fabrik und den Trödel angeht, Marla Singer sagte da:
    "It's a bridesmaid's dress. Someone loved it intensely for one day, and then tossed it."

    "Abfallprodukt" ist ein Synonym für "der übrig gebliebene Rest eines einstigen Wertes".

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  2. Tätigkeiten sind immer noch besser als Tätlichkeiten ;)

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    1. Was hat es mit dem Bild auf sich, frage ich mich?

      Tätigkeiten sind ja auch eine prächtige Sache.
      Es ist ersichtlich, dass meine Definition von "Tätigkeit" zugunsten der Selbst-Bestätigung die inneren Handlungen miteinschließt. :D Weiß nicht, ob wir da so auf einer Linie sind.

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